Künstler*in: Emy Roeder

Lebensdaten: 1890–1971

Nationalität: Deutsche

Geschlecht: Weiblich

Funktion: Bildhauerin und Zeichnerin

Biographie

Emy Roeder (Würzburg 1890 – 1971 Mainz)

1908–1910: Schülerin in der Zeichen- und Bildhauerklasse des Polytechnischen Zentralvereins und bei Arthur Schleglmünig, Würzburg.
1910–1911: Studium an der Kunstakademie München.
1912–1914: Schülerin von Bernhard Hoetger in Darmstadt.
1915: Übersiedlung nach Berlin.
1918: Mitglied der Freien Secession und der Novembergruppe; Freundschaft mit Erich Heckel.
1920: Heirat mit dem Bildhauer Herbert Garbe; Preis der Preußischen Akademie der Künste, Berlin.
1920–1925: Meisterschülerin von Hugo Lederer.
1923: Reise nach Paris.
1929: Preis der Stadt Köln; Mitglied der Berliner Secession und des Deutschen Künstlerbundes.
1933: Lebt zeitweilig in Bayern; gemeinsam mit ihrem Mann Reisen nach Paris und Rom.
1936: Stipendiatin der Villa Romana, Florenz.
1937: Verfemung als „Entartete Künstlerin“; Ausstellungsverbot in Deutschland.
1937–1944: Aufenthalt in Florenz.
1945: Nach der Besetzung von Florenz durch die Alliierten Einweisung in ein Internierungslager in Padula (Provinz Salerno). (p. 2)
1945–1949: Ansässig in Rom und in der römischen Campagna.
1949–1950: Rückkehr nach Deutschland; Übersiedlung nach Mainz.
1950–1953: Lehrauftrag an der Landeskunstschule Mainz.
1953: Preis der Stadt Berlin.
1956: Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz; Corneliuspreis der Stadt Düsseldorf.
1958: Als Ehrengast der Deutschen Akademie in der Villa Massimo, Rom.
1959: Bezug eines Ateliers in Aibling/Oberbayern.
1960: Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen; Silberne Plakette der Stadt Würzburg; Großes Bundesverdienstkreuz; Reise nach Kairo.
1962: Kunstpreis der Stadt Mainz; Ehrenbürgerin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Reise nach Paris.
1963: Verleihung des Professorentitels durch das Kabinett des Landes Nordrhein-Westfalen.
1963–1967: Reisen nach Griechenland, Italien, Nordafrika.
1966: Kulturpreis der Stadt Würzburg.
1968: Hans Thoma-Medaille.