Autor*in (Ausführung): Hans-Josef Bossmann (unbekannt)
Beschreibender Titel: Schreiben von Hans-Josef Bossmann an Sonja Mataré, einen Grabstein von Ewald Mataré betreffend, den dieser 1949 für Marie Schuster-Hiby geschaffen hat
Serientitel: Korrespondenz Sonja Mataré
Datierung: 1982 (Herstellung)
Eigentümer*in: Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V., Kleve
Typ: Archivalie
Inventar Nr.: 2020-X-18 (001)
Werkverzeichnis Nr. (neu): WV P 356
Werkverzeichnis Nr. (alt): WV P 333
Zugangs-/Erwerbungsdatum: 07.10.2020
Sonja Mataré scheint auf der Suche nach Hinweisen zu sein, einen Grabstein ihres Vaters Ewald Mataré betreffend, den dieser nach dem Tod der Kunstsammlerin Marie Schuster-Hiby 1949 im Auftrag ihrer Tochter geschaffen hat. Sie erhält hier einen Brief von Hans-Josef Bossmann, der sich als Testamentsvollstrecker von Alice Schuster zu erkennen gibt, der einzigen Tochter von Marie Schuster-Hiby, die im April 1982 in Ascona in der Schweiz verstorben ist.
Der Testamentsvollstrecker teilt Sonja Mataré mit, dass der Grabstein ihres Vaters 1949 wohl am Grab von Marie Schuster-Hiby in Beek (wo ihr berühmtes Haus Wylerberg stand) aufgestellt wurde. Er schreibt weiter: „Bei der späteren Umbettung auf die Familiengruft in Kleve konnte dieses Denkmal dort keine Aufstellung finden, da hier ganz bestimmte Grabplatten vorgeschrieben waren. Frau Alice Schuster hat diesen Grabstein sodann zunächst an ihrem Hause anbringen lassen, später beim Umzug nach Ascona dort in ihrem Garten aufgestellt. Hier befindet sich dieser Grabstein auch heute noch.“
Die Angabe im neuen Werkverzeichnis der Skulpturen von Ewald Mataré 2024 unter der Nummer 356 (alt: 333), die „Nicht ausgeführt“ lautet, muss somit korrigiert werden. Wo sich der Grabstein heute (Stand: 2025) befindet, ist derzeit unbekannt.
Datierung: Kleve, den 13. Sept. 1982