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Bildhauer*in (Ausführung): Ewald Mataré (1887 - 1965)

Künstlertitel: Pietà / Mutter und totes Kind

Datierung: 1928 (Herstellung)

Museum: Museum Kurhaus Kleve

Typ: Kunstwerk

Gattung: Plastik / Skulptur

Inventar Nr.: 1988-05-005

Werkverzeichnis Nr. (alt): WV P 50

Tagebucheintrag

Paris, 08.04.1928:
„[…] Das Wenige, was ich hier versuchte zu arbeiten, war ohne klare Vorstellung begonnen und somit zur Resultatslosigkiet verurteilt. Ich hatte in Berlin ein kleines Stück Holz zu bearbeiten begonnen, angeregt durch einen Holzschnitt wollte ich zwei Figuren: Mutter und totes Kind zu einem ganzen Formaufbau zusammenbringen, aber das Ganze ist so matt geworden und auch an einem wesentlich, gering geachteten Punkt gescheitert! … Ich kann nur versuchen, den formal gestalteten Teil durch eine Umformung in Keramik soweit zum gewollten Ziel zu bringen, als ich den Arm und nun notwendig auch die anderen illustrierten Teile durch Konturen angebe. Vielleicht auch die eventuellen Gewandteile der Frau durch einen farbigen Fleck vom Übrigen trennen. Irgendwie will ich das Versuchte jedenfalls zu einem Resultat vereinigen. … Die Gefühle zu einer Mutter sind etwas, was nicht sterben kann, und von dem man fühlt, dass man selbst nur ein Träger ist. […]“

Kurzbeschreibung

Versuch, durch einen geschlossenen Formaufbau die innerliche Nähe und Einheit von Mutter und Kind auszudrücken.

Literatur
  • Werkverzeichnis „Ewald Mataré – Das plastische Werk“, bearb. v. Sabine Maja Schilling, Köln 1987, S. 160, Abb. S. 160, Nr. 50
  • Ewald Mataré – Tagebücher, Köln 1973
  • Kat. d. Ausst. „Ewald Mataré – Das Bild des Menschen“, bearb. v. Roland Mönig, Sabine Maja Schilling u. Nina Schulze, hrsg. v. Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. aus Anlass der Ausstellungen im Käthe Kollwitz Museum, Köln (14. März – 4. Mai 2003), im Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung, Kleve (18. Mai – 7. September 2003), im Edwin Scharff Museum am Petrusplatz, Neu-Ulm (20. September – 23. November 2003), im Ernst Barlach Haus, Stiftung Herman F. Reemtsma, Hamburg (Januar – April 2004), im Herforder Kunstverein im Daniel-Pöppelmann-Haus e.V. (18. September – 7. November 2004) und im Museum Moderner Kunst – Stiftung Wörlen, Passau (27. November 2004 – 23. Januar 2005), Kleve 2003, Nr. 16
  • Peter Keller, Ewald Mataré in Salzburg, Salzburg, Dommuseum 2007, Abb. S. 9, Nr. 17
  • Christus an Rhein und Ruhr. Zur Wiederentdeckung des Sakralen in der Moderne 1910-1930, Bonn, Verein August Macke Haus 2009: Schriftenreihe Verein August Macke Haus Bonn Nr. 55, S. 125-130
  • Auswahl- / Bestandskatalog „Mein Rasierspiegel – Von Holthuys bis Beuys“, hrsg. v. Guido de Werd im Auftrag des Freundeskreises Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. aus Anlass der gleichnamigen Abschiedsausstellung des scheidenden Gründungsdirektors Guido de Werd im Museum Kurhaus Kleve (9. September 2012 – 13. Januar 2013), Kleve 2012, S. 341, Abb. S. 312, Nr. 3.13
Ausstellungen
  • Affinites Insolites (Unexpected Affinites), 18.04.2016 - 18.07.2016
  • Ewald Mataré, Sammlungspräsentation, Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung, Kleve
Material/Technik:
Holz
Maße:
Objektmaß 211 x 18 x 7 cm
Objektmaß 9,5 x 5 x 5 cm (Sockel)
Signatur/Beschriftung:
Signatur: monogrammiert
Geographischer Bezug:
Kleve (Standort)
Berlin (Herkunftsort)
Status:
Ausstellung
Creditline:
Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung, Kleve, Deutschland
Copyright:
© VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Kontakt:
Bei Fragen, Anregungen oder Informationen zu diesem Objekt schreiben Sie bitte eine E-Mail mit diesem Weblink an sammlung [​at​] mkk.art.