Autor*in (Ausführung): Heinrich Appel (1903–1978)
Beschreibender Titel: Brief von Dr. Heinrich Appel, dem Direktor des Leopold Hoesch-Museums in Düren, an Ewald Mataré
Serientitel: Korrespondenz Ewald Mataré
Datierung: 1947 (Herstellung)
Eigentümer*in: Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V., Kleve
Typ: Archivalie
Inventar Nr.: 2020-X-17 (0057)
Zugangs-/Erwerbungsdatum: 07.10.2020
Heinrich Appel, der von 1938 bis 1968 Direktor des Leopold Hoesch Museums in Düren war, wo er die Sammlung der Klassischen Moderne anlegte, schreibt Ewald Mataré 1947 wohl das erste Mal, ohne ihn bislang kennengelernt zu haben.
Er lobt seine Werke und die Ausstellungen (u.a. Galerie Rusche), namentlich im Hahnentorburg in Köln (dem damaligen Kunstverein) und äußert den Wunsch, eine Arbeit von ihm erwerben zu wollen. Er besäße wohl nicht genügend Geld, bot jedoch an, im Gegenzug für kunsthistorische Texte über Mataré zur Verfügung stehen zu können.
Laut Werkverzeichnis der Skulpturen Schilling 1987 (S. 162, 218) und Schilling/de Werd 2024 (S. 234, 361) befindet sich das „Finnische Rind“ im Leopold Hoesch Museum Düren (1956 erworben), sowie die „Mathematik-Kuh I.“ (1968 erworben). Es kann davon ausgegangen werden, dass Heinrich Appel diese für die Sammlung des Museums erworben hat.
Ob er darüber hinaus eine Arbeit für seinen Privatbesitz erwerben konnte (wie in dem Schreiben als Wunsch geäußert) ist bislang (Stand: 19.12.2024) unbekannt und wird im Ewald Mataré-Archiv noch weiter recherchiert werden.
Datierung: Düren, den 27. I. 47 (bezeichnet oben rechts auf Seite 1)