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Künstler*in: Franz Eggert

Lebensdaten: 1898–1986

Anzahl Werke: 12

Biographie

Franz Eggert ist neben Gerda Conitz einer der wenigen Glasurspezialisten der deutschen Keramikfirmen, der bekannt geworden ist, bzw. von dem man zumindest den Namen kennt.
Eggert hatte in Bunzlau gelernt, bevor er in seiner Heimat bei der Keramik AG Velten beschäftigt war. Glanzstücke seines technischen Könnens hinterließ er bei den Arbeiten in der Hael Werkstatt. Die mattglasierten Formen von Margarete Heymann - Loebenstein kamen mit ihrer expressiven vor allem geometrischen Malerei sehr gut zur Wirkung. Noch einmal kann man Eggerts Verständnis für den Zusammenhang und die Wirkung seiner Glasuren deutlich erkennen. Bei den von Möller entworfenen neuen Formen und von den von Ursula Fesca in ihren Braun- und Gelbtönen und oft geometrischen und konzentrischen Dekoraufträgen bei den Keramiken Elsterwerdas unterstützten seine Mattglasuren auch deren Arbeit hervorragend.
Nach einer weiteren Zwischenstation in der Carstensfabrik Elmshorn von 1931-33 ging Eggert zu der Wächtersbacher Steingutfabrik und arbeitete dort lange Jahre wieder mit Ursula Fesca zusammen. In einem der aufstrebenden Betriebe für Feinkeramik in Westdeutschland, bei Richard Uhlemeyer in Hannover, entwickelte er deren intensiv farbigen Glasuren in den frühen 50er Jahren.