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Künstler*in: Paul Dresler

Lebensdaten:

Anzahl Werke: 7

Kurzbiographie

Dresler studiert erst Malerei an der Debschitz-Schule in München und wendet sich dann später der Keramik zu. Er absolviert die Keramikfachschule Landshut und gründet seine erste eigene Werkstatt 1913 in Krefeld, die im Wesentlichen Steinzeug herstellt.
Er war anfangs noch von der islamischen Keramik beeindruckt und eiferte ihr nach. Später wurde die Glasur auf einfache Formen, wie Ei und Kugel übertragen. Diese favorisierten Formen werden von ihm erst malerisch bearbeitet, wobei Blau + Türkis seine Schwerpunkte sind.Durch einen besonderen Abkühlungsprozess entstanden zudem feine bis großflächige Risse auf den Oberflächen, die jedem einzelnen Stück sein eigenes Gepräge geben.
Erst später experimentiert er intensiver mit den Reduktionsglasuren in Zink, Zinn + Kupfer. die dann nach seinem Tod als Massenware fast nur noch alleinig hergestellt werden.
Verschiedentlich unterrichtet er auch z.B. an den Werkkunstschulen in Wiesbaden und Krefeld.
Dreslers Reduktionsglasuren wurden auch nach seinem Tod noch in einfachen Ausführungen bis zu Schließung der Firma 1961 in der Töpferei »Grootenburg« hergestellt und werden ihm heute häufig fälschlicherweise direkt zugeschrieben. Seine Kupferreduktionsgefäße sind denen der Uhlemeyerschen Töferei aus Hannover zum Verwechseln ähnlich.